Mittwoch, 17. April 2013

Der Beginn: 411 Teile, ein kleines Häufchen Stoff

 



Seit Januar habe ich die Stoffe für den Quilt nach der "Herzrosen"-Anleitung vom Patchwork-Magazin 2/2013 liegen. Das Aussúchen der Stoffe hat noch Spaß gemacht aber dann ...
Der Quilt wird als Geschenk für eine Hochzeit im Juni gebraucht und da wurde es Zeit, dass etwas geschieht. Von nix kommt nix.

Also den inneren Schweinehund überwunden und geschnippelt und geschnippelt. Dieses kleine Häufchen Stoffstücke ist dabei rausgekommen.

Insgesamt 411 Teile aus 16 Batikstoffen und dem beigen Hintergrundstoff - kaum zu glauben, dass daraus ein Quilt von 1,50 x 1,90 m werden soll.
Fast alle Dreiecke sind mit Schablone zugeschnitten, was die Sache nicht gerade schneller macht.
 Dann siegte die Neugierde: wie wird das Ergebnis aussehen? Entsprechen die Farben und deren Zusammenspiel meiner Vorstellung, die ich bei der Stoffauswahl hatte?

Ich kann dazu nur sagen: ja, ja, ja!
8 Herzen (49x47 cm groß) werden zusammengesetzt, keines wie das andere! Ich freu mich drauf!!!!

Sonntag, 14. April 2013

Hay Bale - Heuballen


Die letzten beiden Wochen hab ich mal wieder geschnippelt und genäht und nun ist es fertig, das Top.
Die Stoffe sind komplette aus der Stoffserie "Indian Summer" von Laundry Basket Quilt (Edyta Sitar).
Erst war ich skeptisch, fertig gefällt er mir jetzt supergut. Die ungewöhnlichen Stoffe, strenge, geradlinige Batiks und verspielte Patchworkstoffe machen den Reiz. Dazu die klar strukturierten Blöcke, die es jeweils nur ein Mal gibt.

Warum der Quilt "Hay Bale", also Heuballen, heißt, ist mir nicht klar. Aber mir fällt auch kein guter Name ein. Womit sich die Frage stellt: braucht ein Quilt einen Namen????

Montag, 1. April 2013

Ostern - mit Überraschungen


Eigentlich wollte ich heute früh losfahren, um diese Osterkörbchen an hoffentlich glückliche Kinder zu verteilen, aber ... erstens: kommt es anders und zweitens: als man denkt.
Ich setze mich in mein Auto, Gusti hinter mir schon ungeduldig darauf wartend, dass wir endlich spazieren gehen, ich drehe den Zündschlüssel und: nichts!!! Kein noch so kleiner Muggs. Ich konnte es nicht glauben. Also nochmal von vorne und wieder: nichts!!! Göga war schon aus dem Haus. Er macht heute mit Arry Prüfung. So bin ich mit Gusti zu Fuß los und hab den ADAC angerufen. Der freundliche Helfer kam nach einer guten Stunde, überbrücke und sofort schnurrte der Motor. Die weitere Überprüfung ergab, dass die Batterie komplett ihren Geist aufgegeben hat. Ich könne zwar damit losfahren, sobald ich aber den Motor ausschalte, könne ich ihn nur wieder mit Starthilfe anlassen. Damit war der Tag gelaufen. Und jetzt: seit Stunden Lust zu nix.

.

Ich nähe zur Zeit nicht viel. Seit Weihnachten geht das nun schon so und es hat nicht den Anschein, als ob es sich in naher Zukunft ändern wird. Dafür habe ich in den letzten Wochen ein Buch nach dem anderen gelesen. Seit Weihnachten sind es 98 - alle mit 300 und mehr Seiten und nur zwei sind an- aber nicht ausgelesen. Einige sogar schon mehrfach.
Ich wusste gar nicht, dass ein Ebookreader genauso süchtig machen kann wie Stöffchen. Im übrigen ist es bei Massenkonsum auch genauso teuer!



Eine Kleinigkeit habe ich in den letzten Wochen - neben den Osterkörbchen - genäht: Eine Tasche für ein Krippenkind. Die Materialpackung stammt von hier. Ich mag die Sachen von Il Coccolino

Mittwoch, 6. März 2013

Osterkörbchen - zweckentfremdet


Ostern steht vor der Tür und ich nähe Osterkörbchen in Mengen! Im Eifer des Gefechtes blieb es nicht aus - ich habe mich in den Finger gestochen und das Futter mit Blut verziert. Während es in der Naht eines Brautkleides durchaus gewollt ist, da ein Blutstropfen der Brautkleid-Näherin Glück für die Ehe verspricht - bei einem Teil, in das Lebensmittel kommen sollen, ist es nicht gewünscht. Nachdem der Fleck nicht mehr ganz raus geht, komme ich auf diese Art und Weise auch zu einem "Osterkörbchen". Ich nutze es als Schmuckkästchen und es passt gut ins Bad.
Weitere Bilder von meiner Serienproduktion gibt's am Wochenende.

Donnerstag, 14. Februar 2013

Birds - der Spenden-Gemeinschaftswandquilt hat seinen Platz gefunden


Den Wandquilt, von mir genäht und von Maria mit Rückseite versehen und wunderbar fm-gequiltet, hängt  im Treppenaufgang der Mathilden-Hauses der Diakonie Nürnberg-Mögeldorf. Dort sind Tagesbetreuung für Senioren, Kurzzeit- und Dauerpflege und ein stationäres Hospiz mit ambulantem Hospiz- und palliativem Beratungsdienst beheimatet - und nun auch unser Wandquilt!
Er schmückt das Treppenhaus zwischen Erdgeschoss und erstem Stock und viele Menschen werden vorbei gehen und sich daran erfreuen.

Sonntag, 10. Februar 2013

Gemüse-Hackfleischsoße und Hackfleischklößchen mit Geflügelhack



Angeregt durch das Rezept von Machwerk, bei dem mir das Wasser im Mund zusammengelaufen ist, habe ich heute wieder eine Riesenportion Hackfleisch-Gemüse-Soße und Fleischküchlein gekocht. Beides aus Geflügelhack.
Die Soße koche ich immer wie für eine Großfamilie. Sie lässt sich wunderbar auftauen und so wandert das, was nicht gleich gegessen wird, in die Tiefkühltruhe.

Für 16-20 Portionen braucht ihr:
 
1 kg Lauch, Stangen halbiert und geschnitten,
 
 
1 kg Zucchini,  grob gehobelt,
1 kg Hähnchenbrüste, durch die mittlere Scheibe des Fleischwolf gedreht und
 
3 kleine Dosen Tomaten,
etwas klein geschnitten, samt Soße.


 
Das Hack in wenig Olivenöl krümelig anbraten - das sieht dann so wie links abgebildet aus. Anschließend das Gemüse komplett dazu geben, umrühren,
mit Salz, Pfeffer, Paprika und Kräutern würzen.
Soviel Brühe angießen, dass das Ganze bedeckt ist. Mindestens 1/2 Stunde kochen.

 Bei der Zubereitung der Soße begehe ich ein paar Totsünden.
  1. Ich verwende Brühwürfelbrühe zum Aufgießen.
  2. Ich nehme getrocknete (am liebsten italienische) Kräuter zum Würzen.
  3. Ich koche das Ganze mindestens 1 Stunde - damit sind alle Vitamine aus dem Gemüse weg, nur die Balaststoffe bleiben.
Aber: Je länger die Soße kocht, desto besser schmeckt sie. Und frische Kräuter verlieren ihren Geschmack, wenn sie so lange mitkochen. Die getrockneten Kräuter schmeckt man selbst nach zwei Stunden auf dem Herd noch raus.
Wenn die Soße auf den Tisch kommt, kann sie mit etwas frischem Estragon, Basilikum oder Petersilie aufgepeppt werden.

Geflügelhack gibt es fertig und vakuum verpackt in gut sortierten Supermärkten. Das ist allerdings bereits gesalzen! Obwohl Geflügelhack mehr Salz als Rinder- oder Schweinehack vertragen kann, bei fertigem Geflügelhack muss man damit aufpassen.
 
Wenn ich schon mal Hähnchenbrüste durch den Wolf drehe, mache ich gleich noch ein paar "Geflügelburger".
 
Dazu 500 g Geflügelhack, 4 Scheiben Toastbrot, in Wasser eingeweicht und ausgedrückt, 2 Zwiebeln, in Würfel geschnitten und in etwas Butter glasig gedünstet, 2 Eier und 2 EL Bärlauchpesto (nur Bärlauch, Salz und Sonnenblumenöl) mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen und gut durchmengen. Das Ergebnis ist wesentlich weicher als aus gemischtem oder Rinderhack.
Nun mindestens eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen. Dann bindet die Masse ab und lässt sich leichter zu Fleischküchlein formen.
 
Sie sehen nicht ganz so perfekt aus - besonders, wenn man am Ende zuviel Hackmasse für eines und zu wenig für zwei übrig hat :-), schmecken dafür aber köstlich, sowohl warm als auch kalt.

Anstelle von Bärlauch geht auch jedes andere Pesto oder kleingehackte Petersilie.
Auch bei weiteren Zutaten sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt: klein geschnittene Oliven oder Paprika eingelegt oder frisch, getrocknete Tomaten, Feta als Kern in der Mitte ...


 

Sonntag, 3. Februar 2013

ipad-Hülle und noch mehr KaTüTas


Ich habe mal wieder genäht, nach Wochen der Abstinenz (na ja - ein paar kleine Rückfälle gab es schon, aber die Sucht hat mich noch nicht wieder).

Eine Ipad-Hülle war gewünscht. Sie ist etwas feminin geraten. Nachdem sie für eine Frau ist schließlich kein Fehler. Ich bin mir nur nicht sicher, ob sie zuuuu feminin ist. Morgen weiß ich mehr. Und ich weiß dann auch, ob das Ipad rein passt. Ich habe die Angewohnheit, die Teile entweder zu groß oder zu knapp zu nähen ;-)

Das Futter sieht man als Borte auf der Vorderseite. Auf meine geliebten KamSnaps habe ich verzichtet. Sie hinterlassen auf den Displays von Ipad und Handy unschöne Spuren.



So sah es heute um 10 Uhr bei uns aus. Etwas Schnee, passend zur Jahreszeit. Jetzt ist alles schon wieder weg.


Micha hat mir aus ihrem Fundus noch Kaffeetüten gebracht und ich hab eine KaTüTa-Produktion gestartet.




Neben drei Taschen für den Großeinkauf aus neun 1kg-Tüten habe ich mich an "Handtaschen" aus vier 1kg-Tüten versucht. Sie sind ca. 30 x 22 x 10 cm groß und gerade richtig für den morgendlichen Gang zum Bäcker.



Samstag, 26. Januar 2013

KaTüTa und Milka-Täschchen


Richtig Lust zum Nähen habe ich immer noch nicht, obwohl ich schon wieder Batikstoffe für einen neuen Quilt eingekauft habe. Außerdem habe ich ein Projekt "im Auge", das so langsam in meinem Kopf Gestalt annimmt und auf das ich mich richtig freue - nur die Finger wollen nicht so recht.
Diese Woche hab ich wenigstens ein paar Milka-Täschchen und eine Kaffeetütentasche (KaTüTa) aus 500g-Tüten genäht. Die KaTüTa ist meine, mein erstes MMM (Me Made Mittwoch)-Projekt. Und ich lasse sie mich auch nicht abschwatzen - - - hab ich mir wenigstens fest vorgenommen :-) .




Die Milka-Täschchen haben sich keine Woche bei mir gehalten - bis auf zwei fanden alle neue Besitzer.
Und von den zweien habe ich eines aus einer
300g-Tafeln für mich behalten. Mein Sockenstricknadel-Sammelsurium, das ich bisher in einem Glas untergebracht hatte, fand darin ein neues Zuhause.

Den Link zur Anleitung für die Milka-Täschchen findet ihr bei meinem Post "Schoki-Täschchen".


Freitag, 4. Januar 2013

Ebookreader-Hülle

 
Seit Heilig Abend habe ich weder Stoff noch Nähmaschine oder Nadel angerührt, sondern nur gelesen und Musik gehört. Aber jetzt juckte es wieder in den Fingern und so habe ich Milena ihren Wunsch erfüllt und für ihren Ebookreader eine Hülle genäht. Den Stoff hat sie sich bei ihrem Besuch selbst ausgesucht.
 

Ein bisschen rechnen musste ich, damit das Stickbild, das ich von Gabi bekommen habe, schön zur Geltung kommt.

Der Eulenstoff gefällt mir supergut dazu und es hat richtig Spaß gemacht - besonders, weil das Ergebnis bereits nach einem Nachmittag zu sehen war ;-) , das richtige "Startup-Projekt".
 

Freitag, 28. Dezember 2012

KaTüTa --- Kaffee-Tüten-Tasche



Nach den TaTüTas folgen nun KaTüTa. Die Tüten für diese tolle Tasche habe ich von Micha bekommen.

Wie üblich, ist es nicht bei einer geblieben. Und es passt ordentlich was rein!


So sieht die Tasche von innen aus. Sie sind wunderbar stabil und duftet nach Kaffee. Leider braucht frau 9 leere Kaffeetüten für eine Tasche von dieser Größe. Ich werde mal experimentieren und etwas kleinere nähen. Obwohl es schon bei den großen Tasche eine Herausforderung ist, die Teile zu wenden!
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...